08.10.2012

ABG setzt mit Weltneuheit Maßstäbe für Energieeffizienz

Minister Ramsauer präsentiert Aktiv-Stadthaus mit 78 Wohnungen auf der Expo Real in München

Die ABG FRANKFURT HOLDING baut in zentraler Frankfurter Lage das weltweit erste Aktiv-Stadthaus mit insgesamt 78 Wohnungen. „Mit diesem Projekt kommen wir in Richtung Energiewende weiter“, sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer bei der Präsentation des Mehrfamilienhauses am Montag auf der Expo Real in München. „Von Frankfurt kann man wieder einmal etwas in Sachen Energieeffizienz lernen“, unterstrich Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Die ABG setzt auf Innovation“, lobte Frankfurts Bürgermeister.

„Dieses Projekt klingt nach Zukunft“, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker: „Wir schaffen ein Mehrfamilienhaus, das mehr Energie erzeugt als für die Versorgung der Bewohner notwendig ist.“ Ein Modell des Aktiv-Stadthauses stellte Junker am Montag auf der Immobilienmesse vor.

Bis Ostern 2015 soll das Projekt realisiert werden. Der Standort des Gebäudes findet sich am südlichen Rand des Frankfurter Stadtteils Gallus in unmittelbarerer Nähe des Hochhauses, das in Anlehnung zur Form eines Ebbelwei-Glases auch „Geripptes“ genannt wird, in der Speicherstraße. Das Aktiv-Stadthaus steht in Zusammenhang mit dem bereits in Bau befindlichen Plus-Haus in der Cordierstraße in der Friedrich-Ebert-Siedlung und im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts, das das Bundesbauministerium fördern will. In der Cordierstraße baut die ABG FRANKFURT HOLDING gegenwärtig ein Plus-Energie-Haus mit 17 Wohnungen.

Geschaffen werden soll mit dem Aktiv-Stadthaus ein städtisches Mehrfamilienhaus in Plusenergiebauweise orientiert an den Maßstäben, die die EU-Richtlinie 2020 vorgibt. Sie setzt als Minimum die Formel: 20 Prozent weniger Energieverbrauch, 20 Prozent weniger Treibhausgasausstoß sowie einen Anteil der erneuerbaren Energien von 20 Prozent am Gesamtverbrauch bis zum Jahr 2020.

Wegen der Nähe zum Main schlossen die Planer für das Projekt Speicherstraße die Nutzung von Geothermie aus. Sie setzen auf photovoltaische Anlagen auf dem Dach und an den Fenstern. Gleichzeitig will man die Wärme aus dem Abwasser zurückgewinnen. Das Plus an Strom können die Bewohner des Hauses beispielsweise verwenden, um im Erdgeschoss Fahrzeuge des zur ABG gehörenden Car-Sharing-Anbieters Book’n’Drive zu nutzen. Die Fahrzeuge dienen auch als Speicher für überschüssigen Strom aus dem Gebäude.

Über ein Display stellt man für jede Mieteinheit des Aktiv-Stadthauses den jeweiligen Verbrauch an Strom und Wärme fest. Diesen Wert setzt man in Relation zu den Verbrauchswerten im gesamten Gebäude. Damit lassen sich beispielsweise unterschiedliche Konsumgewohnheiten der Mieter miteinander synchronisieren.

Die Idee für dieses auch ästhetisch anspruchsvolle Projekt lieferte der Architekt Manfred Hegger. Er ist Professor an der Technischen Universität Darmstadt und gilt als Vordenker des energieeffizienten Bauens.

„Das Aktiv-Stadthaus ist für uns eine konsequente Fortschreibung unserer Passivhäuser, die wir seit mehr als zehn Jahren bauen“, sagte Geschäftsführer Junker. „Wir wollen mit diesem Projekt zeigen, dass das Aktiv-Stadthaus wirtschaftlich zu bauen ist.“ Damit sei dieses Gebäude auch „reif für einen größeren Markt“.

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Frank Junker
069 - 26 08 - 276

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