16.09.2013

Akzentsetzung für den Kulturcampus

Büro Meixner Schlüter Wendt setzt sich im Wettbewerb für Baulos 12 durch / KSP entscheidet Ideen-Wettbewerb für sich

Das Frankfurter Architektur-Büro Meixner Schlüter Wendt hat sich mit seinen Vorstellungen für Bürobauten und neue Wohnungen auf dem Kulturcampus Frankfurt behauptet. Im Ideen-Teil der Konkurrenz, in  dem es um die Einbindung der Kultur in das Projekt ging, belegte das Büro KSP Jürgen Engel den ersten Platz.

„Mit diesen Entwürfen nimmt das Projekt Kulturcampus immer stärker Gestalt an“, erklärte Bürgermeister Olaf Cunitz am Donnerstag zum Ergebnis des Wettbewerbs für die Bebauung des Areals entlang der Senckenberganlage.  „Städtebaulich  ist damit ein Rahmen ganz im Sinne des von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Konsensplans abgesteckt“, hob der Planungsdezernent hervor. „Neben dem markanten Bürogebäude wird vor allem den Themen Wohnen und Kultur genügend Raum gegeben. Aber auch die notwendige soziale Infrastruktur in Form einer Kindertagesstätte hat ihren Platz.“

Gemeinsam mit dem Frankfurter Architekten Zvonko Turkali, ABG-Geschäftsführer Frank Junker und dem Projektentwickler Heinz-Günter Lang stellte Stadtrat Cunitz im Rahmen eines Pressegesprächs das Ergebnis des Wettbewerbs für das Baulos 12 vor. Dieser Wettbewerb zielt auf das Areal an der Ecke Bockenheimer Landstraße/ Senckenberganlage.

An der Anfang Mai gestarteten Konkurrenz beteiligten sich zehn Architektenbüros. Sie sollten für den Nordteil des Areals Wohnen und Büros vorsehen. Für den südlichen Teil galt es, Ideen für die künftige Bebauung mit kulturellen Nutzungen zu entwickeln.

Für sich entscheiden konnte die Konkurrenz im nördlichen Teil das in Frankfurt ansässige Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt. In dem Entwurf finden sich zur Senckenberganlage hin Büros. Auch um Schallschutz zu schaffen, sieht das Büro für diesen Teil des Areals einen in sich geschlossenen Block vor, der zur Bockenheimer Landstraße hin durch Wohnungsbau ergänzt wird. Dort könnten 63 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 6200 Quadratmetern entstehen.

Daran anknüpfend findet sich in den Vorstellungen der Planer der Ort der Kultur – umrahmt von Büros und Wohnungen. In diesem Ideenteil des Wettbewerbs behauptete sich das Büro KSP Jürgen Engel, bei dem den Juroren die Mischung von Wohnen und Kultur, die dort künftig mögliche Dimensionierung der Kultur und die Weite des Innenhofs gefielen.

„Mit der Integration von Wohnen, Arbeiten und Kultur entsteht in Frankfurt ein Quartier, das in besonderer Weise das urbane Leben fördert“, befand Zvonko Turkali, der Vorsitzende der Jury für den Wettbewerb. „Mit dieser Konzeption markieren wir den Anfang des Kulturcampus im südlichen Teil“, sagte ABG-Chef Frank Junker: „Ein wichtiger Schritt für ein bedeutendes Kapitel Frankfurter Entwicklungsgeschichte.“ Wohnen, Arbeiten und Kulturelles – „damit lassen sich die kreativen Potenziale dieser Stadt ermuntern“, betont Projektentwickler Heinz-Günter Lang: „Es ist faszinierend, wie breit das Spektrum der angebotenen Lösungen ist.“

Die ABG FRANKFURT HOLDING hat das 16,5 Hektar große Areal zwischen Senckenberganlage und Gräfstraße im Jahr 2011 vom Land Hessen erworben. Bei der Fläche handelt es sich um den früheren Campus Bockenheim der Goethe-Universität. Der Zeitplan für die künftige Bebauung des Geländes orientiert sich am weiteren Abzug der Hochschule ins Westend. Die Universität hat den Labsaal an der Ecke zwischen Bockenheimer Landstraße und Senckenberganlage bereits verlassen, so dass mit der Umsetzung des Realisierungswettbewerbs 2014 begonnen werden könnte. Das in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Juridicum, das an der Senckenberganlage liegt, will die Hochschule noch bis zum Jahr 2017 nutzen.

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