04.11.2015

172 Wohnungen für das Senefelder Quartier

ABG baut in Offenbach/Feldmann lobt interkommunale Synergie/Schneider erwartet wichtige Impulse


Als „Beleg für den Zusammenhalt der Metropolregion“ hat Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann den Bau von 172 Wohnungen in Offenbach gewürdigt. „Wir können die Dynamik der Metropolregion nur entfalten, wenn alle sich dafür verantwortlich sehen“, hob das Stadtoberhaupt am Montag beim Richtfest für die neuen Wohnungen im Senefelder Quartier hervor. Die ABG FRANKFURT HOLDING realisiert dieses Projekt in Passivhaus-Bauweise. Feldmann ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wohnungsbaugesellschaft.

„Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die interkommunale Zusammenarbeit“, betonte Feldmanns Offenbacher Kollege Horst Schneider: „Mit den neuen Wohnungen wachsen die beiden Nachbarstädte am Main als zentrale Bestandteile der Metropolregion noch weiter zusammen.“ Damit lasse sich gemeinsam Druck vom Wohnungsmarkt nehmen.

„Diese Wohnungen helfen uns angesichts des in allen Kommunen der wachsenden Rhein-Main-Region verbreiteten Mangels“, betonte ABG-Geschäftsführer Frank Junker. Die ABG FRANKURT HOLDING bebaut das frühere MAN-Gelände an der Christian-Pless-Straße. Dort sollen 172 Wohnungen entstehen.

„Dieses Vorhaben ist ein Akzent für die gesamte Metropolregion“, betonte Feldmann. „Viele reden über die Bedeutung der Metropolregion in Europa, wir aber erfüllen sie mit alltäglichem Leben“, sagte Frankfurts Stadtoberhaupt. Gemeinsam mit seinem  Kollegen Schneider lobte Feldmann die zunehmende Zusammenarbeit der benachbarten Kommunen, die sich bei diesem nicht alltäglichen Projekt erfolgreich fortgesetzt hat. Nach dem Bau der Hafenzeile am Main „freuen wir uns darüber, dass die ABG sich weiter in Offenbach engagiert“, sagte Schneider. Der Wohnungsbau tue seiner Stadt gut und auch die gesamte Region habe etwas davon.

Nach 178 freifinanzierten Mietwohnungen auf der Offenbacher Hafeninsel, macht die ABG in der Nachbarstadt den nächsten städtebaulichen Anfang für ein neues, urbanes Quartier. 122 Wohnungen entstehen freifinanziert. Insgesamt fünfzig Einheiten, die von den Städten Frankfurt und Offenbach sowie vom Land Hessen gefördert sind, werden Mietparteien zur Verfügung gestellt, deren Einkommen unterhalb der gesetzlich definierten Grenzen liegt. Mit Mitteln des Landes Hessen bauen die Frankfurter davon 32, die Offenbacher 18 Wohnungen.

„Wir schaffen in Offenbach im Herzen des Rhein-Main-Gebietes bezahlbaren Wohnraum, den wir bei den hohen Grundstückspreisen in Frankfurt nicht schaffen könnten“, sagte Junker: „Wir kümmern uns um die richtige Mischung und werden eine ausgewogene Sozialstruktur schaffen – nach unserem Motto ,Wohnen für Alle‘.“

Sämtliche Wohnungen werden im Passivhaus-Standard errichtet. Mehr als 2500 Passivhauswohnungen hat die ABG mittlerweile realisiert. In diesen Wohnungen fallen nur minimale Heizkosten an. Die ABG FRANKFURT HOLDING versteht sich als Wegbereiter der Energieeffizienz.

Geradezu exemplarisch zeigt die ABG nach Ansicht Junkers mit diesem Projekt, wie die Evolution von einer Industrie-Brache zu einem Quartier lebenswerten Wohnens gelingen kann. Die Wohnungen erfüllten alle Ansprüche an ein urbanes Leben mitten in der Stadt. So gebe es eine gute Nahversorgung und der Nahverkehr biete beste Möglichkeiten zügiger Erreichbarkeit: Der Hauptbahnhof ist gerade zwei Minuten entfernt.

Die Wohneinheiten im Senefelder Quartier entstehen seit August 2014 an der Christian-Pless-Straße. Sie ist eine Achse im Senefelder Quartier, benannt nach Alois Senefeld, dem Erfinder der Lithographie. Sie stand für die Revolutionierung der Drucktechnik und zielte auf die massenhafte Verbreitung von Wissen. Fertig werden sollen die Wohnungen samt 99 Tiefgaragenplätzen und 21 oberirdischen Parkplätzen im November 2016. Die Baukosten für das neue Quartier belaufen sich auf gut 41 Millionen Euro.


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Fotos: Alex Kraus/ABG

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