23.08.2012

Lübkes moderne Zeiten

Planungsdezernent Olaf Cunitz und ABG-Geschäftsführer Frank Junker präsentieren neues Quartierszentrum in Praunheim

Mit einem neuen Supermarkt und einer Ladengalerie erhält die Heinrich-Lübke-Siedlung in Praunheim einen neuen Mittelpunkt. Zusammen mit dem Passivhaus für 40 Wohnungen, die sich künftig über die Ladengalerie erheben, gab es am Donnerstag mit Planungsdezernent und Bürgermeister Olaf Cunitz für das Projekt der ABG FRANKFURT HOLDING, das Richtfest.

„Mit den neuen Möglichkeiten des Einkaufens machen wir einen Quantensprung für die Heinrich-Lübke-Siedlung“, hob Planungsdezernent Olaf Cunitz hervor. Künftig wirke das Quartier mit den neuen Zugängen nicht länger wie ein abgeschlossener Block. Vielmehr öffne sich die Siedlung nach Praunheim hin und lade Mieter und andere Bewohner des nordwestlichen Stadtteils dazu ein, in dem Supermarkt wie bei den Einzelhändlern Station zu machen. Gerade für ältere oder mobiltätseingeschränkte Menschen ist die Nahversorgung im Wohnumfeld ein wichtiger Faktor. „Damit helfen wir, dass die Bewohnerinnen und Bewohner länger in ihren Wohnungen leben können“, sagte Cunitz.

„Das wird die neue Lübke-Siedlung“, betonte ABG-Chef Frank Junker am Donnerstag beim Richtfest für den Neubau des Wohn- und Geschäftshauses an der Ludwig-Landmann-Straße. „Damit schaffen wir einen zentralen Platz und gleichzeitig ein richtiges Entree für die Heinrich-Lübke-Siedlung“, unterstrich Junker. Von der Ludwig-Landmann-Straße aus ist das Quartier aus den 70er Jahren, das ein Modell für die energieeffiziente Sanierung im Bestand werden soll, künftig leicht zu erreichen. Früher mussten Anwohner und Besucher viele Niveausprünge meistern und von der Durchgangsstraße aus manche Treppe steigen, um die nach dem früheren Bundespräsidenten Heinrich Lübke benannte Siedlung zu erreichen.

„Das ist bald vorbei“, stellte Junker in Aussicht: Passanten fänden dann ihren Weg zwischen dem neuen Supermarkt und der Ladengalerie im Erdgeschoss  des gegenüberliegenden Gebäudes. Es bietet auf fünf oberen Etagen auch 40 neuen Wohnungen Platz. Entworfen hat diesen als Passivhaus errichteten Komplex das Architekturbüro Jo Franzke.

Nach den Vorgaben des Bauherrn fällt der neue Supermarkt wesentlich größer als sein Vorgänger aus: Mussten sich die Bewohner der Siedlung bislang mit einer Verkaufsfläche von 500 Quadratmetern begnügen, können sie künftig auf 1300 Quadratmetern mit einem wesentlich größeren Angebot rechnen. Zurückkehren wollen auch die Betreiber der Apotheke, des Friseursalons und der Schneiderei: Mit Unterstützung der ABG FRANKFURT HOLDING bleiben sie während der Bauarbeiten in provisorischen Dependancen dem Standort in dem nordwestlichen Stadtteil treu, um sich im kommenden Jahr dort wieder auf neuen Ladenflächen nach ihren eigenen Vorstellungen anzusiedeln.

Noch vor den Sommerferien waren Sanierungsarbeiten in den ersten Wohnhäusern der Heinrich-Lübke-Siedlung abgeschlossen worden. Die umfassende Erneuerung dieser in den 1970er Jahren gebauten Siedlung, in der rund 2000 Menschen in 600 geförderten Wohnungen leben, ist ein Modellprojekt der ABG für eine nachhaltige und wirtschaftliche Erneuerung einer städtischen Großsiedlung. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt etwa 110 Millionen Euro.

Während der Sanierungsarbeiten können die Mieter in ihren Wohnungen bleiben. Damit lassen sich die Umbauten enorm forcieren. „Die Sanierung im laufenden Betrieb“ gilt mittlerweile als Vorbild, um die Verbesserung der Energieeffizienz im Zusammenhang mit der Energiewende zu beschleunigen.

Um die Sanierung der Wohnungen kümmert sich das Büro Albert Speer &Partner, die Bauleitung liegt bei der FAAG. Der Architekt Speer hatte die Heinrich-Lübke-Siedlung in der Studie „Frankfurt für alle“  als Modellquartier empfohlen.

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ABG FRANKFURT HOLDING GmbH
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