30.04.2014

Wohnungsbau in Niederrad

Oberbürgermeister Feldmann und Planungsdezernent Cunitz loben ABG als Schrittmacher des Wandels in der Bürostadt

"Mit dem Bau von Wohnungen kommt der Wandel der Bürostadt Niederrad entscheidend voran. Und Schrittmacher dieser Entwicklung ist die ABG FRANKFURT HOLDING“, hat Oberbürgermeister Peter Feldmann am Mittwoch beim Spatenstich in der Lyoner Straße unterstrichen. Aufgrund der hohen Büroleerstandsrate in der Bürostadt Niederrad habe sich die Stadt Frankfurt das Ziel gesetzt, aus der bisherigen Struktur als reines Büro-und Gewerbegebiet künftig einen gemischt genutzten, lebendigen Stadtteil zu entwickeln, sagte Planungsdezernent Olaf Cunitz. Es handelt sich um ein Pionierprojekt, das auch überregional Beachtung findet.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der ABG ist, startete gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Cunitz und ABG-Chef Frank Junker  den Bau von 134 Wohnungen und einer Kindertagesstätte in der Lyoner Straße in Niederrad. Auf dem ehemaligen Areal des Bahn-Landwirtschaft-Vereins setzten sie zusammen den ersten Spatenstich für das gut 38 Millionen teure Projekt.

„Mit dem Baubeginn bringen wir den Wandel von der Bürostadt zum Standort des Wohnens voran“, hob Junker hervor. Angesichts der Knappheit an Wohnungen im boomenden Frankfurt am Main, dessen Bevölkerung in den kommenden Jahren weiter wachsen wird, suche sein Unternehmen nach Möglichkeiten, „Nischen zu erschließen“. Deswegen nehme man sich nun den Wohnungsbau in der verkehrsgünstig gelegenen Bürostadt vor, sagte Junker.

Ein neues Quartier, das auch Familien anspricht.
An der Lyoner Straße entstehen auf einem 10.300 Quadratmeter großen Grundstück 134 Wohnungen und eine Kindertagesstätte. Angesprochen werden sollen vor allem Familien, die ihre kleinen Kinder in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Wohnungen in diese Einrichtung schicken können. In fünf Gruppen sollen in der Kindertagesstätte künftig 70 Kinder betreut werden. Als Träger der Einrichtung ist die Caritas vorgesehen.

Der Bürostadt steht ein rasanter Wandel, ein Konversionsprozess enormer Dimension bevor: Sie soll in den kommenden Jahren von einem monostrukturellen Büro- und Gewerbegebiet in einen lebendigen Stadtteil mit gemischten Nutzungen umgewandelt werden. Zu diesem Zweck hat die Stadt den Rahmenplan „Lyoner Viertel“ aufgestellt, der Grundlage für einen neuen Bebauungsplan wurde.

Die Bürostadt ist in den 70er Jahren am südlichen Rand Frankfurts entstanden und an die S-Bahn angebunden. Zahlreiche der dortigen Gebäude stehen heute allerdings leer. Wegen des Wohnungsmangels ist der Standort in den Fokus gerückt.

Der am Mittwoch in Gang gesetzte Wohnungsbau  ist der Anfang des Wandlungsprozesses in der Bürostadt. Die ABG FRANKFURT HOLDING will über den Wohnungsbau in der Lyoner Straße hinaus in der Hahnstraße 37-39 und 41 zwei Bürogebäude abreißen lassen. Mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses sollen 170 Wohnungen, ein Supermarkt, ein Aldi-Markt und eine Drogerie entstehen.


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Fotos: Boeckheler/ABG

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